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Die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung ist weiter verbreitet, als Sie vielleicht annehmen. Etwa jeder zehnte Deutsche – gleichgültig ob Mann oder Frau – leidet unter einer ausgeprägten Zahnbehandlungsphobie.
Symptome wie Herzklopfen, Magendruck, zittrige Glieder, feuchte Hände und Kurzatmigkeit treten meist schon beim Gedanken an den baldigen Zahnarztbesuch auf.
Eigentlich ist es eine ganz normale Reaktion, wenn wir vor irgend etwas Angst haben. Angst ist eine Alarmreaktion des Körpers. Sie mobilisiert Kräfte und erlaubt es uns, im entscheidenden Augenblick schnell zu handeln, also z.B. schnell auszuweichen, wenn auf der Straße ein Auto kommt. So gesehen ist das Gefühl der Angst sogar lebensnotwendig.
Manche Ängste können jedoch die Lebensqualität einschränken. Dies z.B. dann, wenn die Angst in einer eigentlich ungefährlichen Situation auftritt und körperliche Symptome auslöst.
Die Phobie löst dabei einen Teufelskreis aus. Der Körper unterscheidet nicht mehr, ob es sich um eine wirklich existierende Gefahr oder um eine reine Erwartung handelt.
Bezogen auf die Zahnarztangst bedeutet das, dass das Alarmprogramm "Angst" aktiviert
wird, wenn man nur einen Termin vereinbart, das Wartezimmer
betritt oder sogar nur an eine Zahnbehandlung denkt.
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